Eufy Robovac 11 im Alltagstest

Robovac 11

Lohnt sich die Anschaffung eines günstigen Saugroboters?

Saugroboter mit herausgenommenem Staubbehälter
Robovac 11 mit herausgenommenem Staubbehälter

Lange habe ich hin und her überlegt ob ich den Schritt gehen werden eines dieser kleinen Dinger anzuschaffen, die versprechen das leidige Thema des Staubsaugens im Haushalt abzunehmen: Saugroboter

Nach ausführlicher Recherche auf diversen Portalen fiel meine Entscheidung zunächst darauf kein High-End-Model mit intelligenter Raumerkennung und Navigation zu kaufen, sondern ein Versuch im mittlerem Preissegment zu wagen.

Es sollte der Eufy Robovac 11 werden. Für knapp 200,00 Euro kaufte ich den Saugroboter bei Amazon, da hier erfahrungsgemäß das Zurücksenden eines Artikels im ersten Monat problemlos verläuft. Die Firma “Eufy” war mir bis dato nicht bekannt, gehört aber wohl mit zu “Anker”, eine Firma bei der ich im Bereich Consumer-Elektronik bisher nur sehr gute Erfahrung gemacht habe.

Nach nur zwei Tagen war er auch schon geliefert. Gerät, Ladestation und Fernbedienung waren natürlich dabei, zusätzlich hat Eufy noch einen kompletten Satz Austauschbürsten mitgeliefert. Kurz die Bürsten angeschraubt und schon konnte das Vergnügen starten.

Ist mein Robovac kaputt?

Leider tat sich zunächst beim Druck auf die Play-Taste der Fernbedienung gar nicht. Der Robovac fuhr einfach nicht los. Ich vermutete einen leeren Akku und stellte ihn erstmal für einige Stunden auf die Ladestation. Leider tat sich später auch nichts und ich befürchtete schon ein defekten Saugroboter bekommen zu haben, aber eine kurze Inspektion des Geräts offenbarte einen kleinen Schalter an der Seite, welcher in der Bedienungsanleitung allerdings nicht erwähnt wird. Diesen kurzerhand aktiviert surrte unser Helfer alsbald los.

Saugroboter in “schwierigem Gelände”

Um sicherzugehen, dass unser mittlerweile liebevoll “Sklavo” getaufter neuer Mitbewohner nicht mehr verschlingt als er sollte, habe ich ihm beim ersten Saugdurchgang natürlich genau im Auge behalten. Ein wenig skeptisch wurde ich direkt, da “Sklavo” offenbar keinerlei Strategie zu verfolgen schien sondern anscheinend planlos und zufällig durch die Räume irrte. Um sicherzugehen, dass trotzdem alles ordentlich sauber wird, habe ich zufällig und an m.E. schwierigen Ecken ein paar Schnipsel verteilt.

Voller Staubbehälter des Saugroboters
Saugt gut was weg

Die Saugdauer ist mit ca. 100 Minuten angegeben, weshalb ich positiv überrascht war, als der Robovac auch nach über 2h Stunden noch unermüdlich über unseren Laminatboden glitt. Irgendwann sollte er ja mal in die Ladestation fahren. Es dauerte noch ca. 20 Minuten bis der Saugroboter eigenständig die Saugfunktion abstellte und sich anschickte in die Ladestation zu fahren. Kein leichtes Unterfangen, wenn man bedenkt, dass 3 Zimmer zu durchqueren sind, in denen es einige Hindernisse, wie Stühle, Tische, Betten und Schränke gibt.

Wie bisher setzt Eufy aber auch hier eher auf “Glück” denn der Roboter nahm alles andere als den direkten Weg Richtung Ladestation. Gute 5 Minuten kurvte er unter dem Bett hin und her um anschließend schnurstracks ins falsche Zimmer zu fahren. Kurz um: nach weiteren 20 Minuten war der Saft leer und die Ladestation in weiter Ferne.

Um das Problem zu beheben wurde beim zweiten Versuch die Ladestation etwas mittiger in der Wohnung platziert und der empfohlene Abstand zu anderen Gegenständen eingehalten. Diesmal fiel der Weg zur Ladestation deutlich kürzer aus. Der Saugroboter surrte durch alle Zimmer, sammelte sämtliche Test-Schnippsel auf und kehrte schließlich brav in seine Ladestation zurück.

Robovac 11 am Abgrund

Natürlich musste auch die Funktion zur Verhinderung von Abstürzen getestet werden, obwohl ich selber keine frei zugängliche Treppe in der Wohnung habe.

Um einen Abgrund zu simulieren setzte ich das Gerät kurzerhand auf einen Couchtisch, in der Hoffnung, dass bei 40cm Fallhöhe im Zweifelsfall doch nichts kaputt geht. Die Sorge war unbegründet. Schon nach wenigen Zügen war klar der stürzt nicht ab. Im Video gibt es einen kurzen Auszug des mehrminütigen Tests.

Fazit

Nach über 8 Wochen mit fast täglichem Einsatz kann ich sagen, dass ich diesen Kauf auf keinen Fall bereue. Die allgemeine Staubbelastung wird sehr gemindert und man muss deutlich seltener Großputz machen. Der Eufy Robovac 11 ist ein günstiger, zuverlässiger Haushaltshelfer.

Sichere Alternative zu Dropbox: Spideroak

spideroak-about-logo

Fotos, Dokumente und Dateien immer und überall griffbereit haben. Was noch vor ein paar Jahren wie Zukunftsmusik klang ist Heute meistens schon kostenlos zu haben. Cloudspeicher Services gibt es wie Sand am Meer, aber welcher leistet was?

Auf der Suche nach einer sicheren Alternative zu meinem Dropbox Account bin ich auf Spideroak gestoßen. Der Dienst bietet nahezu alles, was Dropbox auch bietet. Es gibt einen Client für Windows, MacOS und Linux. Außerdem eine App für Android und IOS.

Das beste dabei ist aber, dass die Daten 100% verschlüsselt sind. Die Verschlüsselung geschieht hierbei, unter Verwendung eines Zero-Knowledge-Protokolls, schon auf dem Rechner, so dass auch die Übertragung sicher ist. Selbst Spideroak kann deine Daten nicht einsehen, selbst wenn sie es wöllten, oder von Behörden dazu gezwungen würden.

Wer mehr als die kostenlosen 2Gb braucht kann für umgerechnet ca. 8,00€ im Monat 100Gb Speicherplatz bekommen. Für Unternehmen gibt es spezielle Business-Angebote.

Fotobearbeitung mit GIMP

Manchmal macht man einen schönen Schnappschuss mit einem tollen Motiv, aber vielleicht mit einer eher mäßigen Kamera, oder die Einstellungen haben nicht gestimmt, weil man nicht genug Zeit hatte oder oder oder… das ist ärgerlich, aber in den meisten Fällen kann man mit etwas Geduld und Spucke auch aus Schnappschüssen noch etwas herausholen.

Das Ausgangsfoto wurde aus einem fahrendem Auto heraus fotografiert.

Als Erstes habe ich das störende Werbeschild mittels des Stempel Tools entfernt und mit der Textur der daneben stehenden Büschen übermalt. Anschließend habe ich etwas mit den Sättigungs und Helligkeitswerten gespielt. Besonders der Grünkanal hat eine höhere Sättigung erhalten.

Da dadurch des Auto einen etwas merkwürdigen Farbton erhalten hat, habe ich die Ebene zunächst kopiert und der Ebene eine Ebenenmaske hinzugefügt und die Stellen an denen man den gelben Lack des Autos sieht schwarz, d.h. Transparent gemacht.

Die darunter liegende Ebene habe ich dann mittels des Einfärben Tools mit einem Saftige, Gelbton versehen, so dass das Auto jetzt eine schöne Farbe hat.

Zum Abschluss wurde noch der Unschärfe-Maskieren Filter verwendet um einen optisch schärferen Eindruck des Gesamtbilds zu vermitteln. 

Das Gesamtergebnis mag etwas zu übertrieben Farbig und unrealistisch erscheinen, das ist aber in meinem Fall Absicht und der Effekt kann natürlich auch in abgeschwächter Form eingesetzt werden. Ich empfehle hier grundsätzlich vor dem Ausprobieren immer die zu bearbeitende Ebene zu kopieren und anschließend eventuell den Benutzten Effekt mit dem Ursprungsbild zu mischen, indem man die Deckkraft der Ebene anpasst.

Alle Dateien eines bestimmten Typ von einer Webseite laden

Manchmal hat man Webseiten mit vielen Verlinkten Dateien, die man am liebsten alle Gleichzeitig runterladen würde. Dies erreicht man unter Linux am einfachsten mittels des wget Befehls.

Beispiel:
wget -r -l 1 -A cpp,h http://www.deinedomain.de/dateien/

wget Speichert die Dateien im aktuellen Ordner. Dabei stehen die Optionen vor der URL für folgendes:
-r Durchsucht die Seite rekursiv
-l 1 beschränkt die Rekursionstiefe auf 1, dies ist wichtig, falls andere Seiten auf der der Seite Verlinkt sind, ansonsten kann es passieren, dass sehr sehr viele Daten heruntergeladen werden…
-A cpp,h legt die Dateitypen fest welche heruntergeladen werden sollen. In unserem Fall sind das alle *.cpp (cplusplus) und *.h (header) Dateien. Um z.B. alle Bilder herunterzuladen muss man “cpp, h” durch “jpg, jpeg, gif, png, tif, …” ersetzen.

eine vollständige Deutsche Dokumentation des wegt-Befehls findet sich hier.

HTML5 Logo

Das 3D HTML5-Logo

Html5 hat jetzt ein offizielles Logo, wie t3n berichtet.
Ich persönlich finde es ja nicht sonderlich schick und wirklich innovativ ist es auch nicht. Deshalb habe ich mich mal hingesetzt und eine etwas modernere Version gebastelt.

Das Logo in unterschiedlichen Größen in verschiedenen Versionen findet sich hier.